Lichtspiel im Foyer
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CWTS Leiden Ranking 2022: Top-Platzierungen erneut bestätigt

Die Universität Konstanz erreicht durch ihre konstant hohen Anteile an Open-Access-Publikationen sowie an Publikationen mit internationalen Partnern im aktuellen Ranking im Bundesvergleich erneut mehrfach Platz 1

Zum wiederholten Male wurden der Universität Konstanz im renommierten CWTS Leiden Ranking Bestnoten in den Kategorien „Open Access“ und „Zusammenarbeit“ bescheinigt. Im Bundesvergleich steht sie sowohl mit dem Anteil an frei zugänglichen (Open Access)-Publikationen als auch mit dem Anteil an gemeinsamen Publikationen mit internationalen Partner*innen an ihren Gesamtpublikationen auf Platz 1 von 54 berücksichtigten deutschen Universitäten. Die Ergebnisse spiegeln das langjährige Engagement der Universität Konstanz im Bereich transparenter und unbeschränkt zugänglicher Wissenschaft (Open Science) – einem ihrer Leitmotive – sowie die internationale Forschungsstärke und ausgezeichnete Vernetzung ihrer Wissenschaftler*innen wider.

Vorreiterrolle im Bereich Open Science
Die Universität Konstanz erreichte die bundesweite Erst-Platzierung für ihren Anteil an Open-Access-Veröffentlichungen seit der Aufnahme dieser Kategorie in das Ranking durchgängig – für nunmehr zwölf Auswertungszeiträume in Folge. Über 75 Prozent der Publikationen, die zwischen 2017 und 2020 veröffentlicht wurden und an denen Forschende der Universität Konstanz beteiligt waren, sind laut aktuellem Ranking kostenlos zugänglich im Internet verfügbar. Auch im internationalen Vergleich steht die Universität Konstanz dadurch mit Platz 106 von 1.318 Hochschulen sehr gut da und gehört, weltweit betrachtet, zu den zehn Prozent an Hochschulen mit dem höchsten Anteil an Open-Access-Publikationen.

Einen entscheidenden Beitrag zu dieser Vorreiterrolle leistet insbesondere das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz. Das KIM betreibt so seit 2008 den universitätseigenen Dokumenten-Server KOPS, auf dem eine Vielzahl der Konstanzer Veröffentlichungen für alle interessierten Personen – egal ob Fachkolleg*innen oder interessierte Öffentlichkeit – frei zugänglich archiviert sind. Auch dies bildet sich in einer Unterkategorie des Rankings ab: dem Anteil an sogenannten „grünen“ Open-Access-Publikationen. Das sind solche Fachartikel, die der Öffentlichkeit durch Zweitveröffentlichung, zum Beispiel in institutionellen Archiven, frei zugänglich gemacht werden. Hier belegt die Universität Konstanz ebenfalls in allen zwölf der bisher untersuchten Zeiträume den ersten Platz im Bundesvergleich und aktuell Platz 90 im globalen Vergleich.

Auch in Zukunft wird die Universität Konstanz die Transformation des Publikationswesens hin zu Open Access durch vielfältige Maßnahmen unterstützen und voranbringen. Im November 2021 verabschiedete sie außerdem als eine der ersten deutschen Hochschulen eine Open Science Policy, die das Thema Open Access noch stärker als strategisches Ziel an der Universität und im Gesamtkontext Open Science verankert hat.

International bestens vernetzt
Auch den Spitzenplatz in der Kategorie „Zusammenarbeit“ – für ihren hohen Anteil an gemeinsamen Publikationen mit internationalen Partnern – belegt die Universität Konstanz nicht zum ersten Mal: Mit einem aktuellen Anteil von über 66 Prozent an Veröffentlichungen, die gemeinsam mit Kolleg*innen aus dem Ausland verfasst wurden, erreicht sie den ersten Platz im Bundesvergleich zum dritten Mal in Folge. Im internationalen Vergleich erreicht sie ebenfalls eine sehr gute Platzierung unter den besten elf Prozent (Platz 137). Das Ranking-Ergebnis spiegelt damit die breite, globale Vernetzung der Konstanzer Forschenden sowie deren Erfolge und Sichtbarkeit in der internationalen Spitzenforschung wider.

Über das CWTS Leiden Ranking
Insgesamt vergleicht das aktuelle CWTS Leiden Ranking 2022 die Forschungsstärke von 1.318 Hochschulen aus 69 Ländern anhand ihrer Publikationen aus den Jahren 2017 bis 2020. Voraussetzung für eine Berücksichtigung im Ranking ist, dass die Forschenden einer Hochschule in diesem Zeitraum mindestens 800 englischsprachige Fach- oder Übersichtsartikel in durch das „Web of Science“ erfassten Fachzeitschriften publiziert haben. Eine Selbstbewerbung, wie bei verschiedenen anderen internationalen Ranking-Verfahren, ist nicht möglich.

Faktenübersicht:

  • CWTS Leiden Ranking bestätigt im Bundesvergleich erste Plätze der Universität Konstanz in den Kategorien „Open Access“ und „Zusammenarbeit“
  • Gerankt wurden 1.318 Universitäten aus 69 Ländern
  • Aktueller Betrachtungszeitraum: 2017 bis 2020
  • Erstellt wird das Ranking jährlich vom Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der niederländischen Universität Leiden